Von individuellen Konstruktionen bis zu komplexen Projekten – Stahlbau Müller ist Ihr starker Partner für innovative Lösungen aus Stahl.

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Stahl- & Schweißtechnik MÜLLER

Schweißtechnik

Sichere Verbindungen für dauerhafte Stabilität
Schweißer bei der Arbeit, Metallbearbeitung, Industriearbeit, professionelles Schweißen im Metallbau.

Metalle durch Verschmelzung miteinander verbinden: Je nach Nutzungsart und welche Materialien verbunden werden sollen, kommt hierfür in unserer Werkstatt ein breites Spektrum unterschiedlicher Schweißverfahren zum Einsatz.

Beim Lichtbogenhandschweißen dient ein Lichtbogen als Wärmequelle. Dieser brennt zwischen einer umhüllten Stabelektrode und dem Werkstück. Dadurch schmilzt der Grundwerkstoff auf, gleichzeitig schmelzen der Kernstab und die Umhüllung der Stabelektrode tropfenförmig ab. Das Verfahren eignet sich für unlegierte und legierte Stähle, Bleche, Profile und Rohre mit einer Werkstückdicke ab drei Millimetern in allen Positionen.

Beim Metall-Schutzgasschweißen (MSG) werden dem Schweißbrenner durch das Schlauchpaket Schutzgas, Schweißstrom und die Drahtelektrode zugeführt. Über einen Gleitkontakt im Stromkontaktrohr gelangt der Schweißstrom in die Drahtelektrode. Dieser erzeugt einen Lichtbogen, der zwischen Werkstück und Drahtelektrode brennt. Die Drahtelektrode schmilzt tropfenförmig unter der Abschirmung des strömenden Schutzgases ab.

Dabei werden legierte und unlegierte Stähle mit aktivem Schutzgas verschweißt (Metallaktiv-Gasschweißen, MAG), bei Aluminium und anderen Nichteisenmetallen kommt Inertes Schutzgas zum Einsatz (Metall-Inertgasschweißen, MIG). Beim Metall-Schutzgasschweißen können Werkstückdicken von 0,6 mm – 100 mm in allen Positionen verschweißt werden.

Beim Wolfram-Inertgasschweißen (WIG) ist eine nicht abschmelzende Wolframelektrode im Schweißbrenner eingespannt, in die der Schweißstrom eingeleitet wird. Zwischen der Wolframelektrode und dem Werkstück entsteht ein Lichtbogen, der den Grundwerkstoff auf- und den von Hand zugeführten Schweißzusatzwerkstoff abschmilzt. Das aus dem Schweißbrenner strömende inerte Schutzgas schützt dabei vor Lufteinwirkung. Angewandt wird WIG bei unlegierten und legierten Stählen, Aluminium sowie anderen Nichteisenmetallen und überall dort, wo eine hohe Schweißnahtgüte gefordert ist.